Stil und Sicherheit als Leitmotiv: Bozen läutet den Countdown zur #TotA ein

Stil und Sicherheit als Leitmotiv: Bozen läutet den Countdown zur #TotA ein

Genau einen Monat vor dem großen Finale der Tour of the Alps 2026 haben die Veranstalter des grenzüberschreitenden Etappenrennens (20. bis 24. April) am Sitz der Handelskammer in Bozen die Leader-Trikots der Rundfahrt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Entworfen werden die Trikots in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in Folge vom italienischen Unternehmen Alé Cycling. Im Zuge der Trikot-Präsentation stellten die Macher der TotA zudem das Sicherheitsprojekt „Safe2Ride“ vor, das sich an junge Radfahrer richtet

In Kürze wird’s in der Europaregion ernst: Vom 20. bis 24. April 2026 geht auf den Straßen der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino die zehnte Ausgabe der Tour of the Alps über die Bühne. Die Jubiläumsausgabe des grenzüberschreitenden Etappenrennens führt über fünf Etappen und insgesamt 762 Kilometer von Innsbruck nach Bozen

Im Jubiläumsjahr steht die länderübergreifende Zusammenarbeit mehr denn je im Mittelpunkt der TotA. Die Rundfahrt verbindet heuer nicht nur die schönsten Ortschaften der Euregio, sondern macht auch in allen drei Landeshauptstädten Station. In Bozen gaben die Organisatoren heute weitere Neuerungen im Hinblick auf das Rad-Spektakel bekannt.  

ALÉ CYCLING STELLT ERNEUT DIE LEADER-TRIKOTS
Ebenso wie in den letzten vier Jahren ist Alé Cycling auch bei der diesjährigen Ausgabe für die Produktion und das Layout der fünf Leader-Trikots verantwortlich. Das italienische Traditionsunternehmen, das seit über 30 Jahren zu den führenden Herstellern für Radsportbekleidung zählt, kleidet die Führenden der Gesamtwertung, der drei Sonderwertungen sowie des kämpferischsten Fahrers ein.  

In Sachen Leader-Trikots kommen heuer einmal mehr das Grüne Melinda-Trikot für den Erstplatzierten der Gesamtwertung, das Hellblaue Trikot mit der Aufschrift Gruppo Cassa Centrale für den stärksten Kletterer, sowie das Weiße FORST-Trikot für den besten Nachwuchsfahrer zum Einsatz. Auf dem Roten Trikot des Führenden der Punktewertung ist in diesem Jahr erstmals die Kaffemarke Caffè Bocca della Verità zu sehen. Ebenfalls neu mit dabei ist das Energieunternehmen eVISO, dessen Logo das Trikot des kämpferischsten Fahrers ziert. Der Energielieferant ist unter anderem für die hauseigene App „eVISO GIRO“ bekannt, mit der Nutzer ihre beim Radfahren erzeugte Energie in Stromrabatte umwandeln können. 

Die Liste der offiziellen Trikot-Sponsoren zeigt: Bei der Tour of the Alps wird Kontinuität großgeschrieben. Während Melinda und Gruppo Cassa Centrale dem grenzüberschreitenden Etappenrennen bereits seit vielen Jahren die Treue halten, gehören FORST und Caffè Bocca della Verità zwar erst seit kurzer Zeit zum Netzwerk der Rundfahrt, haben sich aber rasch mit einprägsamen Konzepten etabliert. Mit eVISO gesellte sich heuer hingegen ein neuer Partner zur TotA-Familie dazu – und übernimmt prompt die Patenschaft für das Trikot des kämpferischsten Fahrers. Dieses Sondertrikot wird an jenen Fahrer vergeben, der die meisten Kilometer im Zuge von Ausreißversuchen sammelt.

 Die strategische Zusammenarbeit zwischen den Tour of the Alps-Veranstaltern von Sport Alto Garda und dem Sportmarketing-Unternehmen Infront Sports & Media geht in diesem Jahr ebenfalls in die nächste Runde. Das Unternehmen ist seit 2024 für die Produktion, den TV-Vertrieb sowie die Vermarktung der Rundfahrt verantwortlich. 

Wie eingangs erwähnt kleidet Alé Cycling wieder die Führenden der TotA ein. Die Leader-Trikots sind Teil der hochwertigen PR-R-Kollektion des italienischen Unternehmens, bei der genauestens auf Stoff-, Naht- und Schnittform geachtet wird, um alle Bedürfnisse der Radprofis zu erfüllen. Die PR-R-Kollektion des Unternehmens mit Sitz in Bonferraro di Sorgà in der Provinz Verona steht für Markenbekleidung in Premium-Qualität, die nicht nur für Profis, sondern auch für Radbegeisterte im Amateurbereich eine interessante Lösung darstellt. Beim Design der Leader-Trikots setzt Alé Cycling auf klare Linien und einen dynamischen Look, der die DNA des grenzüberschreitenden Etappenrennens perfekt widerspiegelt: kurze Etappen, packende Zweikämpfe und Spannung bis zum letzten Kilometer. 

DIE LEADER-TRIKOTS DER TOUR OF THE ALPS 2026 IM ÜBERBLICK

Grünes Trikot (Melinda – Gesamtwertung)    
Hellblaues Trikot (Gruppo Cassa Centrale – Bergwertung)    
Rotes Trikot (Caffè Bocca della Verità – Punktewertung)    
Weißes Trikot (FORST – Nachwuchswertung)    
Sondertrikot (eVISO – kämpferischster Fahrer)

SAFE2RIDE: SICHERES RADFAHREN IM FOKUS
Die Tour of the Alps engagiert sich nicht nur für die Sicherheit der Profis im Rennen, sondern auch für die Sicherheit von Radfahrern im Alltag. Mit „Safe2Ride“ startet nun ein neues Projekt zur Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr. Die Initiative entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Land Tirol, den Autonomen Provinzen Bozen und Trient, den Radsportverbänden Italiens und Österreichs, der Lega Ciclismo Professionistico, der Verkehrspolizei, der Brennerautobahn sowie der Michele Scarponi Stiftung. Unterstützt wird das Projekt zudem von allen Etappenorten der diesjährigen Ausgabe. 

Safe2Ride ist eine kostenlose Initiative, die sich an Schulen und Radsportvereine richtet und Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Fahrrad sensibilisiert. Im Zuge des Projekts ist vom TotA-Auftakt in Innsbruck am Sonntag, 19. April bis zur Schlussetappe mit Ziel in Bozen am Freitag, 24. April bei jeder Etappe eine eigene Veranstaltung geplant. Dabei wird ein spezieller Parcours aufgebaut, auf dem Kinder und Jugendliche unter Anleitung von geschulten Trainern der italienischen und österreichischen Radsportverbände lernen, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen können.  

DAS PROGRAMM VON SAFE2RIDE IM ÜBERBLICK

Sonntag, 19. April: 15 – 18.30 Uhr | INNSBRUCK – Rennweg    
Montag, 20. April: 10 – 12.30 Uhr | INNSBRUCK – Rennweg    
Dienstag, 21. April: 8.30 – 10.30 Uhr | TELFS – Eduard-Wallnöfer-Platz    
Mittwoch, 22. April: 11.30 – 14 Uhr | ARCO – Stadion Via Pomerio    
Donnerstag, 23. April: 12 – 14 Uhr | TRENTO – Via Verdi    
Freitag, 24. April: 10 – 14 Uhr | BOZEN – Gerichtsplatz

MARTELL, LATSCH UND BOZEN: DREI ETAPPEN MIT SÜDTIROLER BETEILIGUNG
Südtirol nimmt bei der 49. Ausgabe der Tour of the Alps eine zentrale Rolle ein und präsentiert sich an insgesamt drei Etappentagen mit einer beeindruckenden landschaftlichen Vielfalt: Am Dienstag, 21. April steht eine anspruchsvolle Etappe mit Bergankunft im Martell auf dem Programm. Am Mittwoch, 22. April wird eine Etappe im Vinschger Dorf Latsch gestartet, ehe am Freitag, 24. April das große TotA-Finale in der Landeshauptstadt Bozen über die Bühne geht.

Einen Tag nach der Auftaktetappe mit Start und Ziel in Innsbruck beginnt die zweite Etappe am Dienstag, 21. April in Telfs in Tirol und geht 147,5 Kilometer später in der Südtiroler Gemeinde Martell zu Ende. Auf diesem Teilstück wartet nach rund 20 flachen Startkilometern mit einem längeren Anstieg hinauf zur Piller Höhe (9,2 Kilometer lang, durchschnittlich 6 Prozent steil) die erste echte Prüfung des Tages. Im Anschluss an eine lange Abfahrt müssen die Fahrer eine Bergwertung der dritten Kategorie hoch zum Reschenpass bezwingen – diese knapp 16 Kilometer lange Rampe mit einer durchschnittlichen Steigung von 3,4 Prozent bringt die Teilnehmer über die österreichisch-italienische Landesgrenze von Nord- nach Südtirol. Danach folgt eine Abfahrt in den Vinschgau, bevor mit dem Anstieg nach Martell der letzte Härtetest ansteht. Spätestens diese selektiven sechs Kilometer (im Schnitt 8 Prozent steil) dürften die Spreu endgültig vom Weizen trennen.

Das spektakuläre Etappenfinish sorgte bereits beim Giro d’Italia 2014 für Schlagzeilen, als der Kolumbianer Nairo Quintana mit einem echten Husarenritt erstmals ins Rosa Trikot schlüpfte und damit den Grundstein für seinen späteren Erfolg bei der Italien-Rundfahrt legte. 

Die dritte Etappe am Mittwoch, 22. April startet in der Vinschger Talsohle und führt von Latsch über 174,5 Kilometer nach Arco ins Trentino. Bevor es für die Fahrer ins Trentino geht, wartet der Anstieg hoch auf das Hofmahdjoch, das mit 1.586 Metern den höchsten Punkt der TotA 2026 markiert. Die Rampe ist 22,2 Kilometer lang und durchschnittlich 5,7 Prozent steil – es verwundert daher wenig, dass der Gipfel, der sich an der Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino befindet, mit einer Bergwertung der ersten Kategorie versehen ist.

Während die vierte Etappe von Arco nach Trient vollständig auf Trentiner Boden verläuft, führt die Schlussetappe am Freitag, 24. April von Trient nach Bozen. Obwohl das Teilstück mit einer Länge von 128,6 Kilometern relativ kurz ist, hat es durchaus das Potenzial, das Gesamtklassement noch einmal kräftig durcheinanderzuwirbeln. Auf der letzten Etappe dürfte es gleich zu Beginn bei einem ersten Zwischensprint zur Sache gehen, ehe nach rund 20 Kilometer die Grenze zwischen Trentino und Südtirol überquert wird. Von dort aus führt die Strecke über die Südtiroler Weinstraße gleichmäßig bergauf bis nach Kaltern. Im Überetscher Weindorf angekommen, wartet eine weitere kurze Rampe hoch zur Kalterer Hohe. Diese Rampe ist 4,4 Kilometer lang und im Schnitt 6,6 Prozent steil – damit zählt sie als Bergwertung der zweiten Kategorie.

Danach kehrt das Fahrerfeld über eine schnelle Abfahrt in die Talsohle zurück und passiert in Bozen – rund 50 Kilometer vor dem Ziel – erstmals die Ziellinie. Von der Landeshauptstadt aus geht’s weiter nach Jenesien, wo ein 19 Kilometer langer Rundkurs ansteht, der zweimal absolviert werden muss. Die Schlüsselstelle ist dabei sicherlich der Anstieg hoch nach Nobls oberhalb von Jenesien (9,2 Kilometer lang und im Schnitt 6,2 Prozent steil). Nach der letzten Bergwertung folgen drei abwechslungsreiche Kilometer, ehe eine finale Abfahrt nach Bozen ansteht, wo in genau einem Monat schließlich der Sieger der Tour of the Alps 2026 gekürt wird.

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