Arco und Trient als Schlüsselorte der Tour of the Alps 2026

Arco und Trient als Schlüsselorte der Tour of the Alps 2026

Nach dem Auftakt in Tirol und einem ersten Highlight im Martelltal folgen bei der Tour of the Alps 2026 drei Etappen im Trentino: Das erste Teilstück geht im Garda Trentino über die Bühne, beim zweiten rückt die Landeshauptstadt Trient in den Fokus. Auf der letzten Etappe, die von Trient nach Bozen führt, steht zudem ein emotionaler Zwischensprint in Palù di Giovo im Programm, der dem Andenken an die viel zu früh verstorbene Sara Piffer gewidmet ist

Während der Startschuss zur vergangenen Ausgabe der Tour of the Alps in der Trentiner Ortschaft San Lorenzo Dorsino fiel, rückt die südlichste Provinz der Alpenregion Tirol heuer erst in der entscheidenden Phase der Rundfahrt ins Zentrum des Geschehens. Bei der 49. Ausgabe des grenzüberschreitenden Etappenrennens (20. bis 24. April 2026) finden die letzten drei Etappen auf Trentiner Terrain statt. Dabei steht ein anspruchsvolles Streckenprofil mit selektiven Anstiegen an, das im Kampf um die Gesamtwertung eine entscheidende Rolle spielen dürfte. Damit unterstreicht das Trentino auch mit Blick auf die Super-Rad-WM 2031 einmal mehr seine enge Verbindung mit dem Radsport.

Einen Tag nach der Bergankunft im Martell führt die dritte Etappe am Mittwoch, 22. April von der Südtiroler Gemeinde Latsch nach Arco ins Trentino. Das vierte Teilstück am Donnerstag, 23. April von Arco nach Trient gilt zurecht als Königsetappe und verläuft ausschließlich auf Trentiner Boden. Die fünfte und letzte Etappe am Freitag, 24. April mit Start in Trient verspricht Spannung bis zum Schluss und endet in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen, wo schließlich der Sieger der Tour of the Alps 2026 gekürt wird.

Die dritte Etappe startet in der Vinschger Talsohle und ist auf den ersten 25 Kilometern relativ flach, ehe sich das Streckenprofil grundlegend ändert: In Lana beginnt ein 22,2 Kilometer langer Anstieg der ersten Kategorie mit einer durchschnittlichen Steigung von 5,7 Prozent hinauf zum Hofmahdjoch, über das das Fahrerfeld das Trentino erreicht. Vom Hofmahdjoch geht es hinunter ins Nonstal – der Heimat des Obstvermarkters Melinda, der seit den Zeiten des Giro del Trentino Partner von Sport Alto Garda ist und auch heuer als Sponsor des Grünen Trikots des Gesamtführenden auftritt.

Nach der schnellen Abfahrt ins Nonstal folgt ein Anstieg der zweiten Kategorie nach Andalo ins Paganella-Gebiet (14,4 Kilometer lang, durchschnittlich 5,4 Prozent steil). Die Region ist bei Radsportlern aller Altersklassen beliebt und weitum für ihre zahlreichen Mountainbike-Strecken bekannt. Nach der Bergwertung führt eine Abfahrt vorbei am Molvenosee weiter nach Ponte Arche zum Kurort Comano Terme, dessen mineralhaltiges Wasser für seine heilende Wirkung bei Hauterkrankungen geschätzt wird.

Im letzten Abschnitt der Etappe führt die Strecke erneut bergauf zum Passo del Ballino und anschließend hinunter zum Tennosee. Der See entstand infolge eines Erdrutsches in Villa del Monte und zählt heute zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. In Tenno wartet ein Rundkurs mit einer Abfahrt über Pranzo, einer kurzen Rampe zurück zum Tennosee sowie einem Zwischensprint mit Zeitgutschriften in Villa del Monte.

Vom Zwischensprint sind es noch rund 15 Kilometer bis ins Ziel. Das Finale führt das Fahrerfeld über Riva del Garda nach Arco, wo die Etappe flach endet. Die Gemeinde Arco verbindet unter dem wachsamen Blick ihrer mittelalterlichen Burg historischen Charme mit sportlicher Vielfalt: Der von Felsen geprägte Ort ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, Kletterer und all jene, die die stille mediterran-alpine Atmosphäre schätzen.

„Es erfüllt uns mit großem Stolz, das Garda Trentino erneut im Rahmen der Tour of the Alps in ein prominentes Schaufenster zu stellen. Die Rundfahrt zählt zu den wichtigsten Sportveranstaltungen unserer Region und ist seit mehreren Jahren Teil der UCI ProSeries. Als internationales Etappenrennen steht die Tour of the Alps exemplarisch für unsere sportliche Identität und unsere lange Radsporttradition“, betont Silvio Rigatti, Präsident der Garda Dolomiti Azienda per il Turismo S.p.A. „Auf das Fahrerfeld warten eindrucksvolle Landschaften, die jedes Jahr Millionen von Radsportfans aus aller Welt anziehen. Die Etappen führen nicht nur entlang bekannter Panoramen, sondern auch ins Hinterland durch authentische Dörfer und Täler mit selektiven Anstiegen. Dass der internationale Radsportverband UCI die Super-Radsport-Weltmeisterschaften 2031 an das Trentino vergeben hat, unterstreicht unseren internationalen Stellenwert sowie die ausgeprägte Organisationsstärke unserer Region“, so Rigatti.

Die vierte Etappe von Arco nach Trient macht ihrem Ruf als Königsetappe von Beginn an alle Ehre. Bereits nach acht Kilometern steht mit dem Anstieg zum Passo Bordala (14,8 Kilometer lang, durchschnittlich 6,9 Prozent steil) eine Bergwertung der ersten Kategorie auf dem Programm. Nach dem Gipfel folgt eine rasante Abfahrt ins Trentiner Etschtal, ehe die Strecke in Richtung Vigolo Vattaro erneut ansteigt. Über eine kurze, kurvenreiche Abfahrt durch das Mocheni-Tal gelangt das Fahrerfeld direkt an den Fuße des Passo Redebus – dieser Anstieg (12,9 Kilometer lang und im Schnitt 6,8 Prozent steil) zählt ebenfalls als Bergwertung der ersten Kategorie. 

Die anschließende Abfahrt leitet einen 37 Kilometer langen Rundkurs über Baselga di Piné ein. Der Kurs ist abwechslungsreich und umfasst flache Passagen ebenso wie kurze Abfahrten und Anstiege. Am Ende wartet die anspruchsvolle Rampe nach Brusago, bei der insbesondere die ersten drei Kilometer mit konstant zweistelligen Steigungswerten fordern. Danach geht es weiter Richtung Trient, wo ein technisch anspruchsvolles Finale über den Hausberg Povo wartet. Der Anstieg sorgte bereits bei der Straßenrad-Europameisterschaft 2021 für Spektakel. Vom Gipfel sind es noch zehn Kilometer, zunächst bergab und dann flach, bis zur Ziellinie im Zentrum von Trient.

Trient blickt auf eine reiche Kunst- und Kulturgeschichte zurück und ist geprägt von historischen sowie symbolträchtigen Bauwerken. Der Dom San Vigilio, der Neptunbrunnen auf dem Domplatz oder das Castello del Buonconsiglio sind nur drei von vielen weiteren Beispielen davon. Die fünfte und letzte Etappe beginnt in der Trentiner Landeshauptstadt und führt über 128,6 Kilometer nach Bozen. Auf dem ersten Abschnitt passiert das Fahrerfeld Palù di Giovo, Heimat der Radsport-Ikonen der Familie Moser, von Gilberto Simoni sowie von Sara Piffer. Letztere kam 2025 bei einem Trainingsunfall tragisch ums Leben. In ihrem Andenken wird in Palù di Giovo ein Zwischensprint ausgetragen. Familie und Freunde werden sich dort versammeln, um gemeinsam zu erinnern.

„Das Trentino tritt auch in diesem Jahr kräftig in die Pedale – im wahrsten Sinne des Wortes. Veranstaltungen wie die Tour of the Alps, die Spitzensport, Leidenschaft und territoriale Exzellenz miteinander verbinden und durch Landschaften führen, die von Geschichte, Kultur und Gemeinschaft erzählen, helfen uns dabei, den Radsport positiv zu positionieren und seine Bedeutung nachhaltig zu stärken“, erklärt Matteo Agnolin, Generaldirektor des Tourismusverbandes der Stadt Trient, und fügt hinzu: „Wir sind überzeugt vom Mehrwert der Rundfahrt: Sie fördert einen aktiven, nachhaltigen Lebensstil, verschafft internationale Sichtbarkeit und schafft wichtige Netzwerke. Gleichzeitig entstehen langfristige Impulse für Tourismus und Hotellerie.“

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