Tirol macht den Auftakt: Innsbruck und Telfs rüsten sich für den Start der #TotA 2026

Tirol macht den Auftakt: Innsbruck und Telfs rüsten sich für den Start der #TotA 2026

Bei der kommenden Ausgabe der Tour of the Alps kommt es zu einem Novum: Erstmals überhaupt in der zehnjährigen Geschichte des grenzüberschreitenden Etappenrennens gehen die ersten beiden offiziellen Renntage in Innsbruck über die Bühne. Während ein feierlicher Abend am Sonntag, 19. April den Auftakt zur Rundfahrt bildet, startet und endet die erste Etappe einen Tag später ebenfalls in der Nordtiroler Landeshauptstadt. Am Dienstag, 21. April geht es hingegen von Telfs weiter in Richtung Südtirol, genauer gesagt ins Martell

2026 fällt der Startschuss zum vierten Mal in der Geschichte der Tour of the Alps in Tirol. Nachdem die Rundfahrt bereits zweimal in Kufstein (2017 und 2019) sowie einmal in Rattenberg (2023) begann, wird das sportliche Großereignis heuer zum ersten Mal in Innsbruck gestartet. 

Die 49. Ausgabe der TotA, die vom Sport Alto Garda veranstaltet wird, findet in diesem Jahr vom 20. bis 24. April statt. Los geht es schon am Sonntagabend, 19. April, wenn in Innsbruck die offizielle Eröffnungsfeier inklusive Teampräsentation auf dem Programm steht. Am Montag, 20. April beginnt hier schließlich die erste Etappe, die nach 144,3 Kilometern erneut in der nördlichsten Hauptstadt der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino zu Ende geht. Anlässlich ihres zehnten Jubiläums macht die Rundfahrt in allen drei Hauptstädten der Euregio-Gebiete Halt und führt im Laufe der fünf Renntage somit nicht nur durch Innsbruck, sondern auch durch Bozen und Trient.

Am Dienstag, 21. April geht es für die Teilnehmer im Zuge der zweiten Etappe von Telfs am Fuße des Wettersteingebirges über 147,5 Kilometer bis ins Martell nach Südtirol
Innsbruck zeichnet sich seit jeher durch das Zusammenspiel von Geschichte und alpiner Dynamik aus. Der kaiserliche Charme des Goldenen Daches und der Maria-Theresien-Straße trifft hier auf die sportliche Energie der umliegenden Berge – damit bietet die Stadt beste Voraussetzungen für einen spannenden TotA-Start. Am Inn, dem wichtigsten Fluss Tirols, verläuft mit dem „Innradweg“ zudem einer der längsten Radwege Europas, der sich über insgesamt 520 Kilometer erstreckt. 

Bei der Auftaktetappe führen die ersten 25 Kilometer zunächst flach durch das Inntal bis nach Telfs. Dort beginnt ein 24 Kilometer langer Rundkurs, der zweimal zurückgelegt werden muss. Mit dem recht gleichmäßig verlaufenden Anstieg zum Mieminger Plateau wartet hier auch die erste Bergwertung des grenzüberschreitenden Etappenrennens. Das Hochplateau ist rund 30 Autominuten von Innsbruck entfernt und gilt mit seinen zahlreichen flachen Verbindungswegen als Paradies für naturbegeisterte Sportliebhaber.

Nach der Bergwertung geht es für das Fahrerfeld zurück nach Innsbruck, wo eine weitere doppelt zu fahrende Schleife ansteht. Auf dem 18 Kilometer langen Abschnitt sticht die Rampe nach Götzens besonders ins Auge: Diese ist vier Kilometer lang, im Schnitt sieben Prozent steil und beinhaltet im Mittelteil sogar Passagen mit zweistelligen Steigungswerten. Während dieser Abschnitt den Fahrern sportlich alles abverlangen dürfte, bietet sich den Zuschauern mit der Wallfahrtskirche St. Peter und Paul eine der schönsten Rokoko-Kirchen Österreichs als eindrucksvolle Kulisse. Im Anschluss an diese selektive Rampe folgt eine schnelle Abfahrt nach Kematen, die von einem kurzen Gegenanstieg nach Axams inklusive Zwischensprint und Zeitgutschriften unterbrochen wird.

Die finalen 20 Kilometer führen erneut zurück nach Innsbruck, wo die Etappe im Stadtzentrum auf dem Rennweg endet – jenem Ort, der bereits bei den Weltmeisterschaften 2018 im Blickpunkt stand, als sich Ausnahmekönner Alejandro Valverde erstmals zum Straßenrad-Weltmeister krönte. Entlang der Zielpassage liegen mit der Hofburg, dem Landestheater und dem Leopoldbrunnen mit der Reiterstatue Leopolds V. zentrale Wahrzeichen der Nordtiroler Landeshauptstadt.

Die zweite Etappe am Dienstag, 21. April beginnt wenige Kilometer von Innsbruck entfernt in Telfs. Die pittoreske Ortschaft verbindet auf harmonische Weise alpine Tradition mit modernem Lebensgefühl. Der Ortsteil Mösern ist dabei besonders bekannt für die „Friedensglocke des Alpenraums“, die als Symbol der Einheit der Alpenregionen sowie als Geburtsort der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer im Jahr 1972 gilt. 

Auf dem Weg ins Martell wartet nach rund 20 flachen Startkilometern ein längerer Anstieg durch das Pitztal hinauf zur Piller Höhe. Diese Bergwertung der ersten Kategorie, die in Panoramalage oberhalb des Inntals verläuft, ist 9,2 Kilometer lang und durchschnittlich 6 Prozent steil. Nach dem Gipfel bleibt das Streckenprofil zunächst leicht ansteigend, ehe das Fahrerfeld über eine lange Abfahrt zurück ins Tal gelangt. Dort beginnt ein 25 Kilometer langer Abschnitt, der leicht bergauf verläuft und als Vorbote für die äußerst lange Rampe hoch zum Reschenpass (15,8 Kilometer lang und im Schnitt etwa 3,4 Prozent steil) verstanden werden kann. 

Kurz vor dem Anstieg auf die Piller Höhe führt die Strecke durch Nauders, eine bereits in römischer Zeit bedeutende Zoll-Ortschaft, die vom gleichnamigen Schloss im Ortszentrum geprägt wird. Im Anschluss geht es für das Fahrerfeld weiter nach Südtirol, wo die Reise quer durch die schönsten Ortschaften der drei Euregio-Gebiete fortgesetzt wird. 

Peter Paul Mölk, Präsident von Innsbruck Tourismus, sieht in der Tour of the Alps eine große Chance für die Region: „Die Rundfahrt wird Innsbruck und Umgebung international in den Fokus rücken. Dass die TotA mit gleich zwei Etappen in Nordtirol beginnt, ist ein klares Zeichen für die Qualität des Standorts und bringt der gesamten Region zusätzliche Sichtbarkeit sowie einen wirtschaftlichen Mehrwert.“

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