#TotA Tag 4 – Von Rovereto geht’s nach Predazzo: Die Trentino-Etappe führt die Rundfahrt ins Fleimstal

#TotA Tag 4 – Von Rovereto geht’s nach Predazzo: Die Trentino-Etappe führt die Rundfahrt ins Fleimstal

Die vierte Etappe der Tour of the Alps (Rovereto – Predazzo; 152,9 Kilometer) wird ausschließlich auf Trentiner Boden gefahren und enthält über 3.600 Höhenmeter. Der Startschuss zur Etappe, bei der es von Beginn an bergauf geht, fällt um 11.05 Uhr – die Live-Übertragung auf den TV-Sendern RaiSport und Eurosport beginnt um 13.30 Uhr

Einen Tag bevor das große Finale der Tour of the Alps 2023 in Bruneck ansteht, wird im Trentino nochmals für ordentlich Spektakel gesorgt: Auf der vorletzten Etappe geht’s von der Vallagarina aus über mehr als 3.600 Höhenmeter nach Predazzo ins Fleimstal – einem Gebiet, das nicht zuletzt als Austragungsort der „Marcialonga“ vielen Sportfans ein Begriff sein dürfte.  

Bei der vierten Etappe bilden die Anstiege hoch zum Passo del Sommo, zum St.-Colomba-See sowie zum Passo di Pramadiccio die Höhepunkte. Im Kampf um das Grüne Trikot ist nach drei Etappen noch alles offen: Hinter dem Führenden Tao Geoghegan Hart folgen mit Hugh Carthy (+ 22 Sekunden), Jack Haig (+ 28), Jefferson Cepeda (+ 36), Lorenzo Fortunato (+ 38), Lennard Kämna (+ 45) sowie Aleksandr Vlasov (+ 49) nämlich sechs Athleten, deren Rückstand weniger als 50 Sekunden beträgt.  

Die vierte Etappe verläuft gleich im Anschluss an den Start, der vor dem MART (Museum für moderne und zeitgenössische Kunst) in Rovereto über die Bühne geht, bergauf. Als erster Anstieg wartet die Rampe hoch zum Passo del Sommo auf 1.341 Metern Meereshöhe. Die Rampe ist zwar nicht sonderlich steil, mit 15 Kilometern aber relativ lang. Auch danach kommen auf dieser Etappe nur äußerst selten flache Abschnitte vor. Der nächste Anstieg führt über beide Seiten des Cembratals zum St.-Colomba-See, wobei sich hier Anstiege mit kurzen Abfahrten abwechseln.  

Danach gelangen die Fahrer in das Fleimstal und müssen eine Rampe hoch zum Passo di Pramadiccio, bei welcher der „Della Cascata“-Anstieg (bekannt von der Marcialonga) besonders ins Auge sticht. Die letzte Bergwertung befindet sich 15 Kilometer vor dem Ziel. Abschließend geht es über eine schnelle Abfahrt nach Tesero und einigen flachen Kilometern nach Predazzo – der allerletzte Kilometer verläuft leicht bergauf.   

Verschiedene Gäste aus der Welt des Spitzensports werden ebenfalls in Predazzo erwartet, angefangen bei Cristian Zorzi, Olympiasieger im Skilanglauf in Turin 2006, Giacomo Bertagnolli, vierfacher Paralympics-Sieger im Ski Alpin, und Tommaso Giacomel, amtierender Vizeweltmeister im Biathlon in der Mixed-Staffel.

BESTIMMUGEN

Treffpunkt: 9:00 Rovereto, MART, Corso Bettini 43
Die Start: 11:05, Rovereto, loc. Sant’Ilario
Ziel: 15.15, Predazzo, Via Roma
Zwischensprint: San Cristoforo/Lago di Caldonazzo (km 45,5), Palù di Giovo (km 82,6)
Bergwertung: Passo Sommo (km 20,8, 1^ cat.), Passo Pramadiccio (km 137,9, 2^ cat.)
Permanence: Predazzo, Stadio del Salto, loc. Stalimen 4

DER START: ROVERETO. Rovereto ist auch als „Athen des Trentino“ bekannt und beherbergt mehrere internationale Museen, die das ganze Jahr über zu Ausstellungen in den Bereichen Kunst, Geschichte und Wissenschaft einladen. Eines davon ist das MART (Museum für moderne und zeitgenössische Kunst), das zu den bekanntesten Museen Europas zählt. Der Platz, von dem aus man ins Museum gelangt, wird von einer großen Kuppel aus Glas und Stahl umhüllt, die mit einem Durchmesser von 40 Metern und einer Höhe von 25 Metern so groß ist wie das Pantheon in Rom. Rovereto hat auch architektonisch einiges zu bieten und verfügt über ein malerisches Zentrum mit vielen alten Gebäuden und anderen Zeugnissen aus der Blütezeit der Stadt.

AUR DER STRECKE: Der St.-Colomba-See ist ein wesentlicher Bestandteil des Trentiner Ökosystems und befindet sich in einem Gebirgszug im mittleren Teil des Cembratals. Der See ist aus geologischer Sicht von großer Bedeutung, da er an einer Felswand gelegen ist, die Lavageröll (Quarzsand) von Sedimentgestein (Kalkstandstein) trennt. Neben dem grünen Wasser, in dem sich der Himmel und die Pinienbäume spiegeln, weiß auch das umliegende Gebiet des St.-Christina-Sees mit einer atemberaubenden Naturschönheit zu überzeugen. 

THE GENUSS-ETAPPE: Die halbmondförmigen Ravioli aus dem Fleimstal mit dem Namen „Casoncelli“ sind ein traditionelles Festtaggericht der einheimischen Bevölkerung. Die Füllung der Ravioli besteht in der Regel aus Kartoffeln, Käse (entweder ein „Puzzone aus Moena“ oder ein „Nostrano aus Cavalese“), Muskatnuss und Schnittlauch und benötigt eine Weile, bis sie zubereitet ist.  

NICHT VERPASSEN: Die Erdpyramiden von Segonzano werden nicht selten als „künstlerisches Meisterwerk der Natur“ bezeichnet. Die Pyramiden haben Formen von Türmen, Graten, Säulen oder Zinnen, die Orgelpfeifen-ähnlich angeordnet sind und von einem Porphyr-Brocken bedeckt werden. Diese geologische Seltenheit gibt es im Trentino nur in Segonzano zu bestaunen und ist auch weltweit ein äußerst rar auftretendes Phänomen. Die Erdpyramiden können an 365 Tagen im Jahr über einen eigens eingerichteten, gut begehbaren Weg besucht werden. 

DAS ZIEL: PREDAZZO. Predazzo wird auch der „geologische Garten der Alpen“ genannt und liegt auf einer erstarrten Magma-Masse, die im Zeitalter der Trias vor 238 Millionen Jahren einen Vulkan speiste. Predazzo ist nicht nur Zentrum des alpinen Skisports, sondern auch Wiege des italienischen Skisprung-Sports: Auf der hiesigen Sprungschanze „Dal Ben“ wurde in den Jahren 1991, 2003 und 2003 die Nordische Ski-Weltmeisterschaft ausgetragen. Im Rahmen der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 gehen die Entscheidungen im Skispringen sowie ein Teil der Nordischen Kombination erneut auf dieser Sprungschanze über die Bühne.

Im Sommer 1970 beschlossen die vier Freunde Mario Cristofolini, Giulio Giovannini, Roberto Moggio und Nele Zorzi im Fleimstal erstmals einen Marathon im Ski-Langlauf zu veranstalten, der an den legendären „Vasaloppet“ in Schweden erinnern sollte. Aus der Idee entstand 1971 die legendäre „Marcialonga“, die heute den wichtigsten Langlauf-Wettbewerb Italiens darstellt und jedes Jahr am letzten Sonntag im Januar in den Loipen des Fleims- und Fassatals ausgetragen wird.

VERKEHRSSPERRUNGEN

Für Mittwoch, 19. April, Donnerstag, 20. April und Freitag, 21. April (= 3., 4. & 5. Etappe) verordneten die Behörden der Autonomen Provinz Trient die Unterbrechung des Verkehrs auf allen Straßen, auf denen die Rundfahrt stattfindet. Auf den Gemeindestraßen außerhalb der Ortschaften sowie auf den Staats- und Landesstraßen wird der Verkehr in beiden Richtungen ca. 30 Minuten vor den Zeiten, die in den offiziellen Zeitplänen angegeben sind, eingestellt. 

Darüber hinaus werden vonseiten aller Gemeinden, durch die die Tour of the Alps führt, zusätzliche Verordnungen erlassen, die sich nur auf jene Straßenabschnitte beziehen, die in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinden fallen. Diese Verordnungen sehen ein Durchfahrtsverbot für alle Fahrzeuge, die nicht an der Rundfahrt teilnehmen, sowie einen Verkehrsstopp für alle Fahrzeuge, die aus Straßen oder Gebieten kommen, die sich mit der Streckenführung der Rundfahrt kreuzen, vor. Alle Fahrer der betroffenen Fahrzeuge müssen den Hinweisen der Kontrollstellen bzw. des Organisationskomitees Folge leisten. 

TV-ÜBERTRAGUNG

Für jede Etappe der Tour of the Alps 2023 ist eine zweistündige Live-Übertragung von 13.30 bis 15.30 Uhr vorgesehen, die von PMG Sport in Zusammenarbeit mit Infront Sports&Media produziert wird.

TV: Eurosport (Europa, Est Asiatico, USA, Canada, Sudamerica, America Centrale, Area Pacifico, Subcontinente Indiano), RaiSport (Italia, San Marino, Città del Vaticano), Equipe TV (Francia). 

LIVE STREAMING: Raiplay, Eurosport, GCN – Global Cycling Network, Repubblica.it, Tuttobiciweb.it, Federciclismo, PMG Sport.

RAHMENPROGRAMM

ROVERETO

Fahrradschule

  • Kindern spielend die Welt der Fahrräder näherbringen

PREDAZZO

  • 11.00 – 18.00 Uhr: Verschiedene Aperitifs und Getränke mit einer Auswahl an lokalen Käsesorten aus den Käsereien von Predazzo und Moena
  • 15.00 – 18.00 Uhr: Präsentation der traditionellen Süßspeise „Fortaia“, die einem Rad ähnelt
  • 16.00 – 18.00 Uhr: Einlage der Musikkapelle „Ettore Bernardi“ aus Predazzo

WETTERPROGNOSE: Für die dritte Etappe der Tour of the Alps ist sowohl beim Start als auch im Ziel Regen vorhergesagt. In Predazzo werden außerdem niedrige Temperaturen zwischen 7 und 8 Grad erwartet.

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