Klettern wird zum Lebensstil: Das ist die Tour of the Alps 2020

Die Tour of the Alps, die vom 20. bis 24. April 2020 ausgetragen wird, wurde am Dienstag, 29. Oktober in Mailand der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Auch im kommenden Jahr verspricht das Etappenrennen in den drei Euregio-Regionen, das in Brixen beginnt und nach fünf Etappen in Riva del Garda endet, eine moderne Rundfahrt auf höchstem Niveau zu werden

Klettere, wachse und schaue immer nach oben: Schon seit der ersten Ausgabe im Jahr 2017 war dies das Credo der Tour of the Alps. Das Etappenrennen in den drei Euregio-Regionen überquert Jahr für Jahr die Grenzen von Tirol, Südtirol und dem Trentino und bietet mit der Rundfahrt fünf der spektakulärsten Tage der gesamten Radsport-Saison. Daher kommt es auch wenig überraschend, dass die TotA nun erstmals in den elitären Kreis der „UCI ProSeries“ aufgenommen wurde. Dieser Fakt beweist: Das grenzüberschreitende Projekt klettert immer weiter nach oben.

Für die Tour of the Alps, die seit ihren Anfängen zu Zeiten der Trentino-Rundfahrt die Berge und Anstiege zu einem ihrer zentralen Attribute gemacht hat, wäre es auch falsch, den Blick nicht nach oben zu richten. Die Streckenführung der 44. Ausgabe der TotA, die am Dienstag, 29. Oktober 2019 in der „Sala Buzzati“ in Mailand, dem Sitz der RCS Media Group und der Gazzetta dello Sport präsentiert wurde, hebt dieses Merkmal besonders hervor. Insgesamt sind es fünf Etappen über 717,7 Kilometer und fast 13.000 Höhenmeter, welche die Fahrer vom 20. bis 24. April 2020 zurücklegen müssen. Hinzu kommt die feierliche Eröffnung am Sonntag, 19. April, die traditionell einen Tag vor der ersten Etappe auf dem Programm steht.

Die vom GS Alto Garda organisierte Rundfahrt steht im Jahr 2020 erneut unter der Schirmherrschaft der Europaregion Tirol und arbeitet eng mit den drei Marketingkörperschaften der drei Euregio-Gebiete – Tirol Werbung, IDM Südtirol und Trentino Marketing – zusammen. Mithilfe der Tour of the Alps sollen Werte, die über die Welt des Sports hinausgehen, vermittelt, sowie die Prinzipien, auf denen die Partnerschaft der drei Regionen fußt, unterstrichen werden.

An der Präsentation der Tour of the Alps nahmen Maurizio Rossini (Geschäftsführer Trentino Marketing), Helmuth Zanotti (Product Manager IDM Südtirol), Thomas Rohregger (Botschafter Radland Tirol), Giacomo Santini (Präsident GS Alto Garda), Maurizio Evangelista (General Manager Tour of the Alps), Davide Cassani (Koordinator italienische Rad-Nationalteams), Enzo Ghigo (Präsident Lega Ciclismo Professionisti), Attilio Maestri (Bürgermeister von Pieve di Bono), Stefano Bagozzi (Bürgermeister von Castel Condino), Marco Benedetti (Präsident Garda Trentino SPA), Diego de Carli und Tommaso Beltrami (Tourismusverband Valle del Chiese), Guido Vianello und Thomas Köhle (Tourismusverband Imst Tourismus), die Sportlerinnen Elena Pirrone und Eleonora Farina sowie Pier Bergonzi (Vizedirektor Gazzetta dello Sport) teil.

#LiveUphill: Unterwegs wie im richtigen Leben

Geraint Thomas im Jahr 2017, Thibaut Pinot im Jahr 2018 und der spätere Sieger der Polen-Rundfahrt, Pavel Sivakov, im Jahr 2019: Die Ehrentafel der Tour of the Alps beweist, auf welch hohem Niveau sich die Rundfahrt befindet. Wer die TotA im nächsten Jahr gewinnen will, muss einmal mehr in den Bergen seine Klasse zeigen. Das verlangt nicht nur die Tradition der Trentino-Rundfahrt so, sondern ist außerdem ein Garant für das Spektakel, das die Rundfahrt ihren Fans Jahr für Jahr aufs Neue bietet. Mittlerweile ist das Etappenrennen in den drei Euregio-Gebieten weit mehr als „nur“ ein Appetitanreger für den Giro d’Italia, dessen Startschuss zwei Wochen nach Tour-Ende fällt.

Egal ob metaphorisch oder nicht – auch das Leben selbst lehrt immer wieder, dass sich die wichtigsten Dinge erst am Ende eines Anstiegs befinden und erobert werden müssen. Genau dieser #LiveUphill-Grundsatz steht auch hinter dem neuen Payoff der Tour of the Alps, der anlässlich der Präsentation in Mailand vorgestellt wurde. #LiveUphill blickt über den reinen Wettkampfcharakter der Rundfahrt hinaus und spricht Themen wie Werte bzw. Inspiration an – Themen, die nicht nur für die TotA an sich, sondern für die gesamte Sportwelt von zentraler Bedeutung sind.

Als ideales Beispiel, um die Welt von #LiveUphill realitätsnah zu erklären, fungierte im Rahmen der Tour-of-the-Alps-Präsentation Lorenzo Zulberti: Der junge Trentiner, der am Down-Syndrom erkrankt ist, zeigt immer wieder aufs Neue, dass ein Leben auch trotz eines Schicksalsschlages voller Freude gemeistert werden kann. So war Lorenzo 2017 beim New-York-Marathon am Start und schaffte es sogar, diesen zu beenden. Auch für das nächste Jahr hat er sich einiges vorgenommen und bestreitet das Finale aller fünf TotA-Etappen. Mit seinem starken Willen sendet Lorenzo eine kräftige Botschaft an all jene, welche die Welt des Sports lieben – aber vor allem an all jene, welche das Leben lieben.

Kurz, intensiv, nachhaltig: Das Erfolgsrezept der TotA

Eine durchschnittliche Länge von 143 Kilometern pro Etappe, zahlreiche anspruchsvolle Anstiege, jedoch keine extremen Höhenunterschiede – die Tour of the Alps bleibt sich selbst treu und folgt 2020 demselben Prinzip wie in den letzten Jahren, um das Sportspektakel in den drei Euregio-Gebieten der ganzen Welt zu zeigen. Dank der Zusammenarbeit mit PMG Sport wurde 2019 jedes Teilstück für 90 Minuten live in mehr als 100 Länder der Welt übertragen. Das Festhalten an Bewährtem ist mit ein Grund dafür, dass viele Spitzenathleten und international erfolgreiche Teams die TotA zu einer jener Rundfahrten im Radsportkalender zählen, die auf keinen Fall ausgelassen werden sollten. Das Etappenrennen in den drei Euregio-Gebieten erlaubt es nicht nur, sich gegenseitig besser kennenzulernen, sondern bietet außerdem die Möglichkeit, Radsport auf allerhöchstem Niveau hautnah mitzuverfolgen. Außerdem können sich Athleten und Teams dank der Gastfreundschaft während ihres Aufenthalts wie zuhause fühlen.

Ein weiteres zentrales Merkmal der Tour of the Alps ist das Bestreben, weite Fahrten zwischen den Etappen so gut als möglich zu vermeiden. Drei Mal ist der Zielort eines Teilstücks gleichzeitig der Startort der nächsten Etappe. Dies wurde nicht nur aus Rücksicht vor den Fahrern bzw. zur Vereinfachung der Logistik beschlossen, sondern auch zur Verringerung der Emissionen der einzelnen Begleitfahrzeuge. Das Thema Nachhaltigkeit wird bei der TotA großgeschrieben – im Jahr 2020 wird die sensible Umwelt-Thematik noch weiter in den Fokus gerückt als bisher.

Ebenso wie bei den vergangenen Ausgaben nehmen auch im nächsten Jahr 20 Teams an der grenzüberschreitenden Rundfahrt teil. Die definitive Teilnehmerliste wird im Januar 2020 bekanntgegeben.

Angesichts des großen medialen Interesses, das die Tour of the Alps zu einem der innovativsten Etappenrennen im internationalen Radsportkalender gemacht hat, werden einige Neuerungen an der Spitze der Unterstützer der Rundfahrt erwartet. Zu den bereits bestätigten Partnern wie Melinda, Northwave, Vittoria, Brennerautobahn AG sowie Cassa Centrale Banca werden sich in den nächsten Wochen noch weitere namhafte Unternehmen dazugesellen.