Brennerautobahn und #TotA: Gemeinsam in eine grünere Zukunft

Die Autobahn A22 gilt seit jeher wichtiges Verbindungsglied zwischen Italien und Europa. Bei der Brennerautobahn nimmt das Thema „nachhaltige Mobilität“ eine bedeutende Rolle ein: So wird an einer grünen Zukunft mit einer zunehmenden Synergie zwischen Straße und Schiene sowie einer fortschreitenden Reduktion von Emissionen und Unfällen gearbeitet. In den nächsten Wochen wird auf den Raststätten der über 300 km langen Verkehrsachse die Tour of the Alps in Form eines Videos auf den Bildschirmen von Move TV präsentiert

Schon zu Bauzeiten Anfang der 1960er-Jahre wurde die Brennerautobahn als „Brücke zu Europa“ betitelt. Passender als damit hätte man die Autobahn kaum bezeichnen können – die Hauptaufgabe der Verkehrsachse besteht nämlich darin, Italien mit dem Rest Europas zu verbinden. Die 11 Millionen Fahrzeuge, die den Brenner jedes Jahr passieren, unterstreichen deutlich, dass die Brennerautobahn dieser Aufgabe mehr als nur gerecht wird. Als verbindende Brücke wird die Autobahn auch im Rahmen der Tour of the Alps gesehen: Die Rundfahrt eint als sportliches Projekt die Euregio-Gebiete Trentino, Südtirol und Tirol – drei Gebiete, die eine gemeinsame Geschichte haben und sich dazu verpflichten, über die Grenzen hinaus zusammenzuarbeiten. Es verwundert daher wenig, dass die Brennerautobahn AG einmal mehr als offizieller Sponsor der TotA fungiert.

Die Brennerautobahn steht der Tour of the Alps 2021, die vom 19. bis 23. April über die Bühne geht, zum wiederholten Male als wichtiger Partner zur Seite. Die Partnerschaft ist schon lange Zeit vor Beginn der Rundfahrt in der Öffentlichkeit gut sichtbar: Auf den Bildschirmen der A22-Raststätten wird nämlich ein Video ausgestrahlt, das auf das grenzüberschreitende Etappenrennen aufmerksam macht.

Neben ihrer Rolle als „Brücke zu Europa“ ist die Brennerautobahn auch in Sachen „Mobilität“ der Tour of the Alps ganz nahe. Auf dem ersten Blick wirkt die Aussage widersprüchlich, da eine Autobahn mit dem Radsport nur wenige Gemeinsamkeiten hat – doch die A22 ist strategisch schon seit Jahren recht aktiv, wenn es um das Thema nachhaltige Mobilität geht.

Wir sind davon überzeugt, dass die Entscheidungen, welche ein Autobahnkonzessionär heute trifft, mit entscheidend dafür sein können, wir uns morgen fortbewegen“, kommentiert der Geschäftsführer der Brennerautobahn-AG, Diego Cattoni. „Gerade jetzt, wo das Thema Umwelt bei allen hochentwickelten Ländern an oberster Stelle der Agenda steht, können wir als Alpenregion stolz darauf sein, die A22 konzipiert, gewollt und gebaut zu haben. Italiens einzige Anlage für die Produktion und Speicherung von grünem Wasserstoff, die durch tatkräftiger Unterstützung der A22 im Jahr 2014 eröffnet wurde, befindet sich in Bozen – auch darauf können wir stolz sein. Unser Ziel ist es, als Brennerautobahn den ersten ‚Green Corridor‘ in Europa zu realisieren“, so Cattoni.

Wie das gemacht werden soll? Eine große Rolle spielt dabei die zunehmende Synergie zwischen Straße und Schiene. Die Brennerautobahn-AG ist nämlich eine Gesellschaft, die großen Wert auf den Schienengüterverkehr legt und rund 12.000 Züge pro Jahr bewegt. Mit der Eröffnung des Brennerbasistunnels werden Millionen von Tonnen an Fracht von der Autobahn auf die Schiene verlegt werden – dadurch werden sich zahlreiche Vorteile ergeben. Gleichzeitig wird sich die A22 als Hochgeschwindigkeitsverkehrsachse kontinuierlich weiterentwickeln.

Schon heute bietet die Brennerautobahn an vielen Orten einen Ladeservice für Elektro-Fahrzeuge an – in Zukunft soll dieser Service im Sinne der nachhaltigen Mobilität auch auf Wasserstoff ausgebaut werden. So ist der Bau von vier Wasserstoff-Ladestationen vorgesehen, der die A22 zur ersten „wasserstoffbetriebenen“ Autobahn Italiens machen würde. Gleichzeitig dazu erzielte die dynamische Geschwindigkeitsregelung, die in den letzten Jahren anlässlich des Projekts „BrennerLEC“ erprobt wurde, nicht nur in Bezug auf die Umwelt, sondern auch in Bezug auf Fahrtzeit und Unfälle, hervorragende Ergebnisse.

In Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen von C-Roads wird zudem ein Projekt der Europäischen Kommission für vernetztes Fahren fortgesetzt, im Rahmen dessen der technologische Fortschritt im Mittelpunkt steht. „Wahre Nachhaltigkeit hängt auch von der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer ab. Eine absolute Sicherheit ist allerdings nur sehr schwer zu erreichen, solange das menschliche Versagen, das für etwa 93 Prozent der Unfälle verantwortlich ist, nicht durch die moderne Technik einen zusätzlichen Sicherheitsgürtel findet. Wir als Brennerautobahn-AG haben uns im Sinne der Nachhaltigkeit null Emissionen und keine Unfälle zum großen Ziel gesetzt“, unterstreicht Cattoni.

Der Präsident des Veranstalters der Tour of the Alps (GS Alto Garda), Giacomo Santini, blickt voller Stolz auf die jahrelange Partnerschaft mit der Brennerautobahn: „Mit der A22 haben wir ein großartiges Unternehmen an unserer Seite, das sich mit viel Weitblick für eine nachhaltige Mobilität einsetzt. Die grüne Farbe als Erkennungsfarbe der Tour of the Alps kommt nicht von ungefähr – denn auch wir versuchen, Botschaften weit über die Welt des Sports hinauszuschicken und in einer heiklen Zeit wie jetzt als Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit zu fungieren.